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Volterra ist eine Kleinstadt,
die bisher nicht vom Schwindel erregendem Rhythmus unserer
heutigen Zeit berührt wurde und wer hier ankommt, hat
sofort den Eindruck sich in einer besonderen Stadt zu befinden,
wo man das Gefühl hat, in der Antike zu leben, mit seinen
engen Gassen eines mittelalterlichen Dorfes, mit den Handwerken,
die ihre Wurzeln in der etruskischen
Vergangenheit haben.
Mit ihrem hauptsächlich mittelalterlichem Aussehen bewahrt
Volterra reiche Funde der Etruskerperiode, wie das Bogentor,
die Akropolis und die Stadtmauer, die noch heute an einigen
Stellen der Stadt sichtbar ist.
Die römische Anwesenheit dagegen wird dokumentiert durch
Reste des römischen Theaters,
einer Therme und einer großen Wasserzisterne.
Das mittelalterliche Aussehen der Stadt ist nicht nur im
Stadtbild zu sehen, sondern vor allem auch in den Palästen,
Wohntürmen und in den Kirchen: z.B. dem Palazzo
dei Priori aus dem 13. Jahrhundert, dem Palazzo
Pretorio mit dem mit Zinnen versehenen Turm,
der Porcellino (Ferkel) genannt wird, den beiden Turmgruppen
von Buonparenti und von Bonaguidi, der Kathedrale aus
dem 12. Jahrhundert, die in ihrem Inneren Werke aus dem Mittelalter
und der Renaissance bewahrt und dem Baptisterium, eine antike
Konstruktion aus dem 13. Jahrhundert in Streifenoptik.
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